Wie wirkt sich das Stillen auf die Gesundheit der Kinder aus? - Alltagsausgleich - Weniger Stress, mehr Entspannung!

Wie wirkt sich das Stillen auf die Gesundheit der Kinder aus?

Stillen ist ein effektiver, sicherer und erschwinglicher Weg, um Bindungen der Zuneigung zu schaffen und alle Ernährungsbedürfnisse zu erfüllen, die ein Baby für eine gute Entwicklung braucht. Muttermilch ist die beste Strategie zur Senkung der Säuglingssterblichkeit und hat auch positive Auswirkungen auf die emotionale Gesundheit der Mutter. Deshalb empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das ausschließliche Stillen bis zum sechsten Monat und ergänzend bis zum Alter von zwei Jahren.

Stillen bringt Vorteile fürs Leben

Es gibt viele Faktoren, die das gesunde Wachstum eines Kindes beeinflussen. Die Ermutigung zum Spielen, das Leben in einer sicheren Umgebung und der Erhalt von Zuneigung sind für die soziale Entwicklung in der frühen Kindheit unerlässlich. Auch die Einführung von Nahrung nach sechs Monaten muss gesund und dem Alter des Kindes angemessen sein. Die Muttermilch wiederum spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Immunität, trägt zur kognitiven und emotionalen Entwicklung bei und beugt verschiedenen Gesundheitsstörungen während des gesamten Lebens vor. Hier sind die wichtigsten Vorteile des Stillens für die Gesundheit des Babys:

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Nr. 1 Schaffung affektiver Bindungen

Es reduziert das Stressniveau der Mutter – sehr häufig in der Zeit nach der Schwangerschaft. Darüber hinaus trägt der Kontakt zur psychologischen und emotionalen Bildung des Babys bei.

2 Bessere Darmfunktion

Muttermilch enthält Eiweißstoffe, die den Darm des Kindes schützen, so dass das Organ besser funktioniert. Dieser Schutz verhindert Blähungen, Koliken und Durchfall – Kuhmilch zum Beispiel kann bei Babys das Gegenteil bewirken. Außerdem beugt das Stillen Durchfallkomplikationen vor: Laut Gesundheitsministerium haben Kinder, die nicht gestillt werden, ein höheres Risiko zu dehydrieren und sogar zu sterben, als Kinder, die gestillt werden.

Nr. 3 Verringert das Risiko von Atemproblemen

Muttermilch ist so grundlegend für die Gesundheit des Neugeborenen, dass ihre Wirkung auch die Atemwege erreicht. Laut einer Studie des European Respiratory Journal kann ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten das Baby vor Asthma-Symptomen wie trockenem Husten, Schleim und Keuchen schützen. Stillen beugt auch Ohrentzündungen vor und verringert die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen bei Atemwegsinfektionen.

4 Vermeiden Sie Allergien

Neben der Vorbeugung von Atemwegsproblemen stärkt Muttermilch auch den Körper des Babys gegen verschiedene Allergien: Ausschließliches Stillen verringert das Risiko des Kindes, atopische Dermatitis, Rhinitis und eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß zu entwickeln.

Nr. 5 Beugt lebenslangen Krankheiten vor

Neben all den Auswirkungen auf den Entwicklungsprozess des Kindes bietet die Muttermilch auch Vorteile, die sich auf lange Sicht auswirken. Eine Untersuchung der WHO zeigte, dass Menschen, die in der Kindheit gestillt wurden, ein geringeres Risiko haben, im Erwachsenenalter fettleibig zu sein. Darüber hinaus gibt es wissenschaftliche Belege dafür, dass Stillen Bluthochdruck vorbeugt, den Gesamtcholesterinspiegel senkt und das Risiko für Typ-2-Diabetes verringert.

Nr. 6 Beeinflusst die Entwicklung der Mundhöhle

Die Bewegung des Babys mit dem Mund während des Stillens ist sehr wichtig für die perfekte Entwicklung des Zahnbogens und des sogenannten “Daches des Mundes” (Gaumen). Laut WHO kann ein frühes Abstillen das Kauen, die Atmung und sogar die Sprache des Kindes beeinträchtigen.

7. Verbessert die kognitive Entwicklung

Wussten Sie, dass Muttermilch zusätzlich zu all den oben genannten Vorteilen auch zur Intelligenz und neurologischen Entwicklung in der Kindheit beiträgt? Eine Studie, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, zeigte, dass gestillte Kinder in den ersten sechs Monaten eine schnellere kognitive Entwicklung haben als solche, die keine Muttermilch trinken. Die Studie präsentierte auch Beweise für diese Entwicklung bei Frühgeborenen.

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