Waschmittelallergie - juckende Sauberkeit - Alltagsausgleich - Weniger Stress, mehr Entspannung!

Waschmittelallergie – juckende Sauberkeit

Sich in frisch gewaschene Bettwäsche kuscheln – ein wunderbares Gefühl. Es sei denn, Sie leiden unter einer Waschmittelallergie. Dann reagiert Ihre Haut auf die Inhaltsstoffe des Waschmittels mit Juckreiz, Ausschlag und Entzündungen.
Die Waschmittelallergie gehört zu den sogenannten Kontaktallergien. Sie kann verschiedene und unterschiedlich starke Symptome wie Juckreiz und Ausschlag am ganzen Körper hervorrufen. Eine Vielzahl von Substanzen im Waschmittel kann die Ursache sein.

Die Allergene in Waschmitteln

In modernen Reinigungs- und Waschmitteln sind zahlreiche chemische Substanzen enthalten. Sie sollen den Schmutz lösen, die Wäsche bleichen, das Wasser weich machen oder sie beduften. Zu den typischen Allergenen gehören:
● Enzyme: Sie erhöhen die Waschkraft bei niedrigen Temperaturen.
● Tenside: Ihre Hauptaufgabe ist das Lösen von Fett.
● Parfüm- und Duftstoffe: Sie lassen die Wäsche frisch riechen. Viele Menschen reagieren jedoch empfindlich darauf.
Weitere Kontaktstoffe, die potenziell allergen wirken:
● Weichmacher
● optische Aufheller
● Phosphate
● Seifenbestandteile
● Kolophonium

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Symptome einer Waschmittelallergie

Eine Waschmittelallergie ist nicht leicht zu erkennen. Die Symptome sind typisch für verschiedene Arten von Kontaktallergien. Sie lassen daher nicht auf den Auslöser schließen.
● Ihre Haut juckt.
● Sie bekommen am ganzen Körper einen Ausschlag.
● Die Haut wird trocken und entzündet sich stellenweise.
● Ihre Augen tränen, was eine Bindehautentzündung verursachen kann.
● Sie spüren einen brennenden bis stechenden Schmerz an den Kontaktstellen.
● Ihre Schleimhäute schwellen an.
● Sie leiden unter Kurzatmigkeit.
Zu Beginn der Allergie treten die Symptome meist in einer milden Form auf. Wenn Sie jedoch immer wieder mit den Allergieauslösern in Kontakt kommen, können die Symptome zunehmen. Im schlimmsten Fall können sie sogar zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Diagnose der Kontaktallergie gegen Reinigungsmittel

Wenn Ihre Haut juckt, Ausschlag oder andere Anzeichen einer Allergie auftreten, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen. Es ist gar nicht so einfach, anhand der Symptome auf Ihrer Haut auf eine Waschmittelallergie zu schließen. Einer der Gründe dafür ist, dass Juckreiz und Ausschlag verzögert auftreten. Sie zeigen sich erst etwa zwölf Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen.
Mit Hilfe eines Patch-Tests kann der Dermatologe oder Allergologe nach dem Auslöser suchen. Der Arzt provoziert eine allergische Reaktion, indem er eine Reihe von potenziellen Allergenen mit Pflastern auf den Rücken aufträgt. Die Testsubstanzen sollten 24 bis 48 Stunden lang intensiven Hautkontakt haben. Ist die allergieauslösende Substanz vorhanden, treten Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Bläschen auf.

Behandlung der Waschmittelallergie

Es gibt keine Heilung für Allergien. Alles, was Sie tun können, ist, die Auswirkungen zu behandeln und den Allergieauslöser zu vermeiden.
● Ihr Arzt kann akute Allergiesymptome mit einem Antiallergikum behandeln, das die Freisetzung von Histamin hemmt.
● Kortisonhaltige Salben lindern Ausschlag und Juckreiz.
● Sie sollten sich dem Allergieauslöser, d. h. dem Waschmittel, so wenig wie möglich aussetzen. Manchmal reicht es schon, die Marke zu wechseln. Es gibt auch spezielle Waschmittel für Allergiker auf dem Markt.
● Verwenden Sie Waschmittel immer sparsam.
● Es kann auch helfen, die Wäsche ein zweites Mal zu spülen. Dadurch können allergieauslösende Stoffe weggewaschen werden.
● Verwenden Sie keinen Weichspüler.

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