Ich habe einen Bandscheibenvorfall. Kann ich Yoga machen? - Alltagsausgleich - Weniger Stress, mehr Entspannung!

Ich habe einen Bandscheibenvorfall. Kann ich Yoga machen?

Jeder, der Rückenschmerzen hat, weiß, dass es nichts Schlimmeres gibt, als sich in nahezu jeder Position nicht wohl zu fühlen. Sitzt man lange, tut die Wirbelsäule weh. Stehen Sie lange, tut die Wirbelsäule weh. Sie liegen in der angenehmsten Position der Welt, die Wirbelsäule schmerzt. Versuchen Sie, die Seite zu wechseln, um zu sehen, ob es besser wird, es hilft nicht.
Die Beschwerden sind groß, und die Behandlungsmöglichkeiten werden immer knapper. Die Medikamente verbessern zwar die Schmerzen, aber die Wirkung lässt innerhalb weniger Stunden nach. Physiotherapiesitzungen sind nicht nur teuer, sie sind auch begrenzt und reichen oft nicht aus. Die Krankenkassen erlauben in den meisten Fällen nicht mehr als 15 Sitzungen pro Patient, und wer keinen Plan hat, leidet noch mehr unter der Behandlung.
Die Gründe, die zu unerträglichen Rückenschmerzen führen, sind vielfältig, und einer der schlimmsten ist zweifelsohne ein Bandscheibenvorfall.

Aber was ist ein Bandscheibenvorfall?

Das ist ein Problem, das in der Wirbelsäule auftritt, genauer gesagt in den Bandscheiben.
Noch nie davon gehört? Beruhigen Sie sich, ich erkläre es Ihnen besser.
Die Wirbelsäule besteht aus Knochen, die dazu da sind, das Rückenmark zu schützen (ein Kanal voller Nerven, der auf der Höhe des Kopfes beginnt und am Ende des Rückens endet). Diese Knochen werden Wirbel genannt, und zwischen ihnen befinden sich die Bandscheiben: Strukturen, die dazu da sind, den Aufprall zu dämpfen und den direkten Kontakt zwischen einem Wirbel und einem anderen zu vermeiden.
Manchmal, aus verschiedenen Gründen, verschieben sich diese Bandscheiben und führen zu einem sogenannten Bandscheibenvorfall. Wenn das passiert, werden die Rückenmarksnerven zusammengedrückt, und der Aufprall zwischen den Wirbeln erfolgt direkt, was eine Menge Schmerzen und eine Menge Beschwerden verursacht.

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Und warum passiert das?

Der Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn es zu einer starken Degeneration der Bandscheiben kommt. Dies kann durch genetische Veranlagung oder Alterung geschehen, aber es gibt auch einige alltägliche Gewohnheiten, die die Entwicklung der Erkrankung begünstigen.
Das Tragen von viel Gewicht, intensive und sich wiederholende körperliche Anstrengung und die falsche Ausführung von Aktivitäten sind einige der Hauptgründe, die zum Auftreten des Problems führen.
Glücklicherweise ist der Fall behandelbar und kann mit vollständiger Ruhe, Medikamenten und Physiotherapie rückgängig gemacht werden. Eine weitere Möglichkeit, die zur Behandlung (und sogar zur Vorbeugung) des Auftretens von Bandscheibenvorfällen verwendet wurde, ist die Praxis von Yoga.

Wie das? Yoga behandelt Rückenschmerzen?

Jeder, der unter Rückenschmerzen leidet (ob sie nun von einem Bandscheibenvorfall kommen oder nicht), erschrickt schon bei dem Gedanken, einige der Yoga-Positionen zu versuchen. Wenn Sie schon lange stehen und leiden, stellen Sie sich vor, den ganzen Körper zu beugen und dabei noch auf dem Kopf zu stehen?!
Aber ob Sie es glauben oder nicht: Die Praxis hilft, Muskelschmerzen und Schmerzen im unteren Rücken zu verhindern und sogar zu behandeln. Dies wurde in mehreren Studien untersucht, und die Ergebnisse waren immer positiv.
Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde, zeigte sogar, dass mehr als eine Million Amerikaner Yoga als eine Form der Behandlung von Bandscheibenvorfällen praktizieren.
Die Studie zeigte, dass die Aktivität effektiver ist als herkömmliche Behandlungen und dass die Vorteile im Vergleich zu Physiotherapie-Sitzungen viel länger anhalten.

Warum hilft Yoga?

Yoga wird seit langem zur Behandlung von Muskelschmerzen eingesetzt, und die Gründe dafür sind vielfältig: Die Aktivität hilft, stärkere Muskeln aufzubauen, die dem Körper und den Gelenken mehr Halt geben und das Risiko von Verletzungen verringern. Eine Studie der University of California zeigte, dass Bewegung die Knochendichte erhöhen kann, was zu gesünderen Knochen führt.
Ein weiterer Punkt, der die Kraft von Yoga bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen rechtfertigt, ist seine Fähigkeit, die Flexibilität des Körpers zu erhöhen, was die Bewegung der Wirbelsäule leichter und einfacher macht.
Yoga verbessert auch die Blutzirkulation, wodurch die Zellen im ganzen Körper mehr Sauerstoff erhalten und besser arbeiten können. Dies erhöht das Gefühl der Entspannung und hilft, Verspannungen in den Muskeln zu beseitigen, was Schmerzen und Beschwerden reduziert.

Aber seien Sie vorsichtig!

Durch die Praxis von Yoga können Sie sich schneller von einem Bandscheibenvorfall erholen. Zusätzlich werden die Muskeln, die die Wirbelsäule stützen, gestärkt, die Flexibilität verbessert und der Rücken entspannt.
Aber wie bei jeder Art von körperlicher Betätigung ist ein wenig Vorsicht geboten. Wer Yoga eine Chance geben will, um den Bandscheibenvorfall zu behandeln, braucht Hilfe bei der Durchführung der Praxis, um das Risiko zu vermeiden, den Zustand zu verschlimmern.
Außerdem ist es wichtig, dass Sie es vermeiden, Yoga während der Schmerzanfälle zu praktizieren. In solchen Zeiten sollten Sie sich idealerweise eine Pause gönnen und erst wieder üben, wenn es Ihnen besser geht.
Es gibt jedoch einige Übungen, die helfen können, die Schmerzen zu reduzieren – Atemtechniken zum Beispiel lösen Verspannungen und entspannen Ihren Körper.
Und denken Sie immer daran: Yoga soll Ihre Schmerzen lindern, niemals verschlimmern. Wenn Sie nach dem Üben anfangen, starke Schmerzen zu verspüren, machen Sie die Positionen wahrscheinlich falsch.

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