Fußbodenwechsel: Wenn aus Heuschnupfen Asthma wird - Alltagsausgleich - Weniger Stress, mehr Entspannung!

Fußbodenwechsel: Wenn aus Heuschnupfen Asthma wird

Nicht nur bei einer Erkältung ist ein Bodenwechsel eine Gefahr. Auch Heuschnupfenpatienten sind gefährdet. Jeder Vierte mit unbehandeltem allergischem Schnupfen entwickelt mit der Zeit Asthma bronchiale.
Von einem Etagenwechsel sprechen Mediziner, wenn sich eine Erkrankung der oberen Atemwege auf die unteren Atemwege ausbreitet – oder umgekehrt. Dies kann Sie bei einer Erkältung, aber auch bei Heuschnupfen betreffen.
Ein Etagenwechsel kann grundsätzlich bei jeder Erkältung auftreten. Oft beginnt die Erkältung mit einer laufenden Nase. Die Erreger aus der Nase gelangen dann im weiteren Verlauf der Erkrankung über den Rachen in die Bronchien. Dort lösen sie einen Husten aus. Dieser Wechsel funktioniert auch in umgekehrter Richtung: Die Erreger der Bronchitis wandern nach oben und greifen den Rachen oder die Nase an. Man bekommt Halsschmerzen oder eine laufende Nase.

Wie oft findet ein Etagenwechsel statt?

Bei Erkältungen ist der Etagenwechsel sehr häufig. Einer der Gründe dafür ist, dass die oberen und unteren Atemwege miteinander verbunden sind. Ein Hin- und Herwandern des Erregers lässt sich kaum vermeiden.
Bei allergischem Schnupfen dauert es meist einige Jahre, bis asthmatische Symptome auftreten. Etwa 25 Prozent der Heuschnupfenpatienten, die unzureichend behandelt werden, entwickeln allergisches Asthma. Umgekehrt leidet die Mehrzahl der Asthmatiker auch an Heuschnupfen.

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Heuschnupfen: Das sind die Symptome, auf die Sie achten sollten

Wenn Sie Heuschnupfen haben, sollten Sie wachsam sein, wenn weitere Symptome auftreten. Sie könnten darauf hindeuten, dass ein Etagenwechsel bevorstehen könnte. Die folgenden Symptome gehören nicht zum typischen Krankheitsbild des allergischen Schnupfens. Wenn Sie eines davon bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen:
● Husten
● verminderte Leistungsfähigkeit
● Kurzatmigkeit
● pfeifende Geräusche
Wenn Sie Asthmatiker sind, sollten Sie einen neu auftretenden Heuschnupfen ernst nehmen und unbedingt behandeln lassen. Dadurch kann die Zahl der Asthmaanfälle reduziert werden.

So verhindern Sie einen Etagenwechsel

Einem Etagenwechsel als Folge einer Erkältung können Sie vorbeugen, indem Sie dafür sorgen, dass das Sekret aus Ihrer Nase abfließt. Verwenden Sie abschwellende Nasensprays, damit der Schnupfen abfließen kann. Auch Inhalationen und das Trinken von ausreichend Flüssigkeit helfen, das Sekret zu lösen.
Auch wenn Ihre Beschwerden nur ein paar Wochen im Jahr auftreten – Heuschnupfen sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Besser ist es, frühzeitig einen Allergologen aufzusuchen. Mit der richtigen Therapie können Sie das Risiko verringern, später an Asthma zu erkranken:
● Wenn sich die Allergie noch auf die Nase beschränkt, können Nasensprays helfen.
● Orale Medikamente, wie z. B. Antihistaminika, reduzieren die Reizung der Schleimhäute und verringern die allergischen Symptome.
● Ist die Allergie stärker ausgeprägt, sind eine spezifische Immuntherapie oder eine Desensibilisierung wirksame Therapien. Durch wiederholten Kontakt mit der allergieauslösenden Substanz in geringen Dosen lernt das Immunsystem, diese zu tolerieren. Im besten Fall beendet die Behandlung die Allergie und verhindert so den Etagenwechsel.

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