Altersflecken vorbeugen und sie richtig behandeln - Alltagsausgleich - Weniger Stress, mehr Entspannung!

Altersflecken vorbeugen und sie richtig behandeln

Sie treten ab dem 40. Lebensjahr vermehrt auf und werden von vielen als lästig empfunden. Obwohl von Altersflecken die Rede ist, sind sie eher ein Zeugnis des Lebens auf der Sonnenseite. In den allermeisten Fällen sind sie nicht gefährlich. Sie können jedoch auf verschiedene Weise entfernt werden.
Der Mediziner nennt sie Lentigines seniles oder Lentigines solares, zu denen bekanntlich die meisten Altersflecken gehören. Die bräunlichen Pigmentveränderungen der Haut treten vermehrt ab dem 40. Lebensjahr auf – dieser Begriff hat sich eingebürgert, weil jüngere Menschen nur in geringem Maße betroffen sind.
Wie Sommersprossen oder Muttermale lassen sich Altersflecken in die Kategorie der gutartigen Pigmentflecken einordnen.

So entstehen Altersflecken

Immer dann, wenn sich ein Mensch längere Zeit in der Sonne aufhält, wird die Bildung von Melanin in der Haut angeregt. Die Aufgabe dieses Farbstoffs ist es, die Zellen vor der als schädlich geltenden UV-Strahlung zu schützen. Je mehr und je länger die Haut bestrahlt wird, desto mehr verdickt sich die Epidermis, was die Einlagerung von Melanin fördert. Die Folge ist eine Pigmentierung, die sogenannten Altersflecken.
Sie sind besonders häufig an den Körperstellen zu finden, die der Sonneneinstrahlung am stärksten ausgesetzt sind. Dazu gehören vor allem die Hände, die Unterarme, das Dekolleté und sehr häufig auch das Gesicht.
Betroffen sind nur Menschen, bei denen die Haut schon in jungen Jahren zu gutartigen Pigmentstörungen neigt. Eines sollte klar sein: Altersflecken sind absolut normal! Laut einer Statistik sind neun von zehn Senioren betroffen.
Neben der UV-Bestrahlung gibt es einige Faktoren, die sich zusätzlich günstig auswirken:
● spezielle Medikamente
● genetische Veranlagung
● Alkohol- und Zigarettenkonsum
● Nitrate und Nitrite in der Nahrung

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Altersflecken: Wie gefährlich sind sie?

Wenn Sie dunkle Flecken auf Ihrer Haut entdecken, müssen Sie nicht in Panik verfallen, aber es kann ratsam sein, einen Dermatologen aufzusuchen. Schließlich können sie bösartigen Veränderungen der Haut ähneln, darunter auch weißer und schwarzer Hautkrebs.
Um ein Risiko von vornherein auszuschließen, ist ein Gesundheitscheck die richtige Wahl. Dies ist umso mehr ratsam, wenn es vermeintliche Veränderungen in der Farbe oder Größe der Flecken gibt.
In der Regel sind die klassischen Altersflecken jedoch völlig harmlos und gehören gewissermaßen einfach zum Alterungsprozess dazu – zumal sich aus diesen Pigmentierungen kein Hautkrebs entwickeln kann. Sie zu entfernen, ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig. Wenn dies gewünscht wird, dann nur aus kosmetischen Gründen, denn viele empfinden die Altersflecken, besonders im Gesicht, als störend.

Altersflecken behandeln

Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten, Altersflecken zu entfernen.

Altersflecken mit Laser entfernen

Eine Variante ist die Laserbehandlung. Die Pigmentierung wird durch die Laserstrahlen gezielt angegriffen, wodurch das Gewebe zerstört wird. Das mag zunächst negativ klingen, sorgt aber dafür, dass abgestorbene Pigmentschichten entfernt werden und die Haut ihre Immunabwehr stärker aktiviert.

Altersflecken mit flüssigem Stickstoff entfernen

Eine weitaus unangenehmere Form der Therapie wird mit einem Kältespray durchgeführt: Mit flüssigem Stickstoff werden die Flecken eingefroren, wodurch sich die oberste Hautschicht ablöst. Bei dieser Methode klagen die Patienten jedoch oft über starke Schmerzen; außerdem ist dieses Verfahren nur für leichte Pigmentierungen geeignet. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Haut danach fleckig aussieht.

Altersflecken mit Fruchtsäure-Peeling entfernen

Bei großflächigen Altersflecken kann sich die Peeling-Behandlung als hilfreich erweisen. Mit Hilfe von Fruchtsäure wird die oberste Hautschicht gelockert, so dass darunter eine neue, fleckenfreie Schicht entsteht. Dieses Peeling muss mindestens sechsmal im Abstand von etwa einem Monat durchgeführt werden und dauert jeweils etwa fünf Minuten.

Altersflecken vorbeugen

Wer die Bildung dieser Alterserscheinungen möglichst verhindern will, sollte die Haut vor der Sonne schützen, entweder durch Abdecken oder durch reichliches Auftragen von Sonnenschutzmitteln (LSF 50+). Auch das Meiden von aggressiver UV-Strahlung, Mittagssonne und Solarien ist zu empfehlen.

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